RUNDBRIEF 2022

 

Der Präsident im Februar 2022

 

Liebe Mitglieder,

 

die Hoffnung, daß sich die Corona-Pandemie und die sie begleitenden Umstände in 2021 soweit eindämmen ließen, daß aus den außerordentlichen wieder ordentliche Umstände würden, hat sich leider nicht erfüllt. Deshalb wünsche ich Ihnen zunächst und vor allem, daß Sie, Ihre Familien und Freunde wohlbehalten und von der Pandemie einigermaßen verschont in dieses Jahr gekommen sind.

 

Im letzten Rundbrief hatte ich Ihnen geschrieben, daß die 2020 in Lauffen am Neckar im frisch eröffneten Hölderlinhaus geplante und dann auf Ende März 2021 verschobene Jahrestagung endgültig abgesagt werden mußte. Wie angekündigt, soll sie nun in diesem Jahr – unter der schon für 2020 vorgesehenen Überschrift „Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“ – vom 9. bis zum 12. Juni in Tübingen stattfinden. Lauffen wird dann 2024 der Ort für die übernächste Jahrestagung sein. Was die beiden für die jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtigen Veranstaltungen betrifft (das „Arbeitsgespräch junger Hölderlin-Forscher“ und das „Forum“ für die Vorstellung neuer Dissertationen), wollten wir jedoch nicht bis 2022 warten – der zeitliche Abstand von vier Jahren wäre dann zu groß geworden. Deshalb haben wir diese beiden Formate zu einer Arbeitstagung zusammengefaßt, die im Juli 2021 im Hölderlinhaus in Lauffen stattfand. Das Arbeitsgespräch wie das Forum waren anregend und konstruktiv – das Hölderlinhaus selbst ist ein wirklich gelungener Erinnerungsort geworden. Ein Besuch in Lauffen a.N. lohnt sich!

 

Band 42 unseres Jahrbuchs ist erschienen, auch wenn die für 2020/21 vorgesehene Jahrestagung nicht stattfinden konnte. Hier gilt den beiden Herausgebern Felix Christen und Martin Vöhler ein großer Dank: Sie haben sich um eine Vielzahl freier Beiträge gekümmert und daraus einen wirklich ansehnlichen Band gemacht!

 

In 2021 realisiert werden konnten zudem drei Tagungen in Italien: in Verona (koordiniert von Laura Anna Macor und Valerio Rocco), in Venedig (unter der Leitung von Bettina Faber und Elena Polledri) sowie in der Villa Vigoni in Loveno di Menaggio (organisiert von Marco Castellari und Jörg Robert). Auch die im Jubiläumsjahr 2020 begonnene Vortragsreihe zu Hölderlin innerhalb der „Theatergespräche Münster“ konnte in 2021 fortgesetzt und abgeschlossen werden.

 

Doch zurück zu den Erinnerungsorten: Im ‚Turm‘ in Tübingen macht die Museumsleiterin, Frau Dr. Potsch (sie wird sich Ihnen bei der kommenden Mitgliederversammlung vorstellen), ein hochinteressantes Programm – Lauffen a.N. und das Hölderlinhaus dort sind, wie erwähnt, eine Reise wert – in Nürtingen kommen die Arbeiten gut voran – und in Bad Homburg v.d.H. haben im letzten Jahr die Hölderlin betreffende Bibliothek und das Editionsarchiv zur „Frankfurter Hölderlin Ausgabe“ von D.E. Sattler ihren Standort in der dortigen Villa Wertheimber gefunden. Wechselnde Ausstellungen sollen in ihr deutlich machen, daß Hölderlin zu den „Leuchttürmen“ kultureller Selbstverständigung gehört. Das Netzwerk der Hölderlin-Orte wird so immer dichter.

 

Auch die Aufarbeitung der Akten unserer Gesellschaft ist auf der Zielgerade angekommen: hier gilt der Dank Sandra Schell, Patrick Baumann, Andrea Albrecht und Roland Reuß. Die Einschätzung, daß damit ein wesentlicher Beitrag zur Bewußtmachung der intellektuellen Debatten in der Weimarer Republik, zur Zeit des Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und der DDR sowie im wiedervereinigten Deutschland nach 1989 vorliegen wird, hat sich bestätigt. Der dem Mißbrauch Hölderlins in der NS-Zeit geltende Teil der Aufarbeitung wird in einer Ausstellung in Tübingen im Turm während der Jahrestagung zu besichtigen sein.

 

Anbei erhalten Sie das Programm der kommenden Jahrestagung. Drücken Sie die Daumen, daß uns die Pandemie nicht noch einmal dazwischengrätscht, so daß ein Sich-Sehen wie das Gespräch in der analogen Welt möglich sein werden. Je nach Corona-Lage müssen wir eventuell die Teilnahme zahlenmäßig einschränken. Darüber werden Sie rechtzeitig informiert werden. Ein Novum ist, daß die Vorträge und Podien der Tagung aufgezeichnet und auf unserer Homepage zu sehen sein werden.

 

Turnusmäßig sind bei der kommenden Tagung der Vorstand und der Beirat unserer Gesellschaft neu zu wählen. Deshalb lade ich Sie hiermit zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, dem 11. Juni 2022 um 16 Uhr in den Großen Saal der Stiftskirchengemeinde, Marktplatz 7, Tübingen, ein. Die Tagesordnung ist im beiliegenden Programm der Jahrestagung abgedruckt.  In der Anlage finden Sie gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung die Vorschläge des Vorstands für die Wahl zum Beirat und für die Wahl zum Vorstand. Denjenigen Mitgliedern des bisherigen Vorstands und Beirats, die nicht erneut kandidieren, danke ich an dieser Stelle sehr herzlich für ihr jahrelanges Engagement!

Auf der Vorschlagsliste für den Beirat gehören die ersten vier Mitglieder kraft ihres Amtes dem Beirat an (§ 11 Abs. 2 der Satzung). Angaben zum Profil der Kandidatinnen und Kandidaten für den Beirat wie den Vorstand finden Sie auf den beigefügten Listen.

 

Die Satzung, die auf der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2008 beschlossen wurde, ist im Internet einsehbar (www.hoelderlin-gesellschaft.de). Hinweisen möchte ich darauf, daß nach § 9 Abs. 3 der Satzung jedes Mitglied das Recht hat, weitere Wahlvorschläge für Vorstand und Beirat einzubringen. Die Vorschläge müssen von zehn Mitgliedern durch ihre Unterschrift oder durch schriftliche Zusage per E-Mail unterstützt werden und bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung, also bis zum 28. Mai, bei der Geschäftsführung in Tübingen eingehen.

 

Erfreulich war erneut die Zahl der Neueintritte im zurückliegenden Jahr. Wir durften 20 neue Mitglieder begrüßen, darunter sechs Studierende.

 

Schließlich möchte ich noch folgende Informationen bzw. Bitten unserer Geschäftsführerin hinzufügen:

Aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen u. Ä. wurden im vergangenen Jahr per E-Mail verschickt – wer diese Hinweise nicht erhalten hat, möge seine Mail-Adresse an die Geschäftsführung schicken.

Leider fehlen nach wie vor einige Einverständniserklärungen zum Datenschutz. Wir bitten diejenigen, die ein Formular erhalten, dieses auszufüllen und an die Geschäftsführung zurückzuschicken.

Die Hölderlin-Gesellschaft hat nun auch ein Paypal-Konto, über das der Mitgliedsbeitrag entrichtet werden kann; dafür ist ein eigenes Paypal-Konto nicht erforderlich. Der entsprechende Link ist auf der Homepage unter „Neues aus der Hölderlin-Gesellschaft“ und unter „Kontakt“ zu finden.

 

Mit den besten Wünschen für dieses Jahr und in der Hoffnung auf ein Wiedersehen im Juni grüße ich Sie herzlich!

 

Ihr

Johann Kreuzer

Präsident

 

 

RUNDBRIEF 2021

Der Präsident im Januar 2021

 

Liebe Mitglieder,

hoffentlich haben Sie alle wohlbehalten das neue Jahr begrüßen können!

Das Jubiläumsjahr, das mit den 250. Geburtstagen von Hölderlin, Hegel und Beethoven wie dem 100. Geburts- und 50. Todestag von Paul Celan nun zurückliegt, war leider tief von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gezeichnet. Den Wunsch vom Dezember, daß Sie, Ihre Familien und alle, die Ihnen wichtig sind, von Covid-19 einigermaßen verschont geblieben sind und auch im neuen Jahr verschont bleiben, kann ich nur wiederholen. Es ist zu hoffen, daß dieses neue Jahr im Hinblick auf die Pandemie und ihre Folgen für das Alltagsleben Wegmarken für eine Wendung zum Besseren mit sich bringt. Daß „Hölderlin 2020“ bis Ende Juni 2021 verlängert ist, hatte ich Ihnen bereits geschrieben. Über die aktuellen Veranstaltungen und Initiativen informiert die Homepage www.hoelderlin2020.de. Das inhaltsreiche Programmbuch ist weiterhin erhältlich und kann beim Deutschen Literaturarchiv Marbach bestellt werden.

Dem Hinweis auf das Programmbuch muß ich leider sogleich die schmerzliche Mitteilung hinzufügen, daß wir die 37. Jahrestagung, die wir aufgrund der Pandemie aus dem Jubiläumsjahr 2020 auf den Termin um Hölderlins 251. Geburtstag herum zu verschieben gezwungen waren, nun doch ein weiteres Mal absagen müssen. Die Umstände erlauben es nicht, sie durchzuführen. Geplant ist nun, die Tagung mit demselben Thema und möglichst denselben Referentinnen und Referenten im Juni 2022 in Tübingen durchzuführen. Bis dahin sollte eine Wendung zum Besseren eingetreten und eine neue Stabilität des öffentlichen Lebens hoffentlich erreicht worden sein.

2020 hat nun aber nicht nur die mit der Corona-Pandemie verbundene Schockstarre mit sich gebracht. Es gibt auch Positives zu vermelden. Daß der ‚Turm‘ nach seiner Wiedereröffnung eine sehr gute Annahme erfahren hat, hatte ich Ihnen schon mitgeteilt – auch, daß seit Ende November unsere Geschäftsführung wieder unter der gewohnten Adresse: Bursagasse 6, 72070 Tübingen, erreichbar ist. Und schließlich wird trotz des Ausfalls der Jahrestagung 2020 der 42. Band unseres Jahrbuchs in gewohnter Kontinuität erscheinen können.

Das Lauffener Hölderlinhaus hatte, wie auch der Hölderlinturm, viele Schließtage, aber das Besucherinteresse war in beiden Museen während der Öffnungstage sehr zufriedenstellend. 

Von unserem Mitglied Frau Dr. Leibinger-Kammüller wurde eine Spendensammlung initiiert, durch die wir die Einrichtung des „Sommerzimmers“ im Hölderlinhaus in Lauffen unterstützen konnten - herzlichen Dank dafür! In Lauffen wird auch schon seit geraumer Zeit die Böltzsche Bibliothek, die sich im Besitz der Hölderlin-Gesellschaft befindet, aufbewahrt. Auf Initiative unserer Geschäftsführerin, die zugleich Leiterin des dortigen Hölderlinhauses ist, konnte die von Herrn Böltz gestiftete Bibliothek inzwischen digital erfaßt werden.

Erinnerungsorte wie den in Lauffen zu unterstützen, gehört zu den Zwecken unserer Gesellschaft. Hier ließ sich letztes Jahr auch für einen anderen Hölderlin-Erinnerungsort – er wird in Bad Homburg v.d.H. in der dortigen Villa Wertheimber aufgebaut – etwas tun. In etwa zeitgleich zu diesen Homburger Aktivitäten wurde uns angeboten, die Bibliothek von D.E. Sattler, dem Hauptherausgeber der „Frankfurter Hölderlin Ausgabe“, zusammen mit seinem dazugehörigen Editionsarchiv zu erwerben. Diesen Erwerb haben wir in der Zwischenzeit vollzogen und als Dauerleihgabe nach Bad Homburg gegeben. Der Villa Wertheimber sei als Anziehungsort für Hölderlins Werk und Wirken gutes Gedeihen gewünscht! Wir freuen uns, mit unserer Leihgabe dort als Hölderlin-Gesellschaft präsent zu sein.

 

Schließlich gilt es noch, das seit einiger Zeit laufende Projekt der Aufarbeitung der Akten unserer Gesellschaft zu erwähnen: Beim Ausräumen des ‚alten‘ Turms war deutlich geworden, daß ein Aktenbestand zur Geschichte unserer Gesellschaft vorliegt, der bis ca. 1920 zurückreicht. Daraus entstand die Absicht einer kritischen, quellenbasierten Aufarbeitung dieser Geschichte. Denn das könne, so die Vermutung, nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Bedeutung der literarischen Gesellschaften und der kulturellen Gedächtnispolitik in der Weimarer Republik, zur Zeit des Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und der DDR sowie im wiedervereinigten Deutschland nach 1989 leisten, sondern in der Geschichte der Hölderlin-Institutionen auch die intellektuellen Debatten, die Interessen, politischen Einflüsse und Inanspruchnahmen transparent machen, die zur Signatur des 20. Jahrhunderts gehören. Diese Aufarbeitung macht in Heidelberg unter der Federführung von Andrea Albrecht und Roland Reuß gute Fortschritte.

 

Erfreulich war die Zahl der Neueintritte in diesem besonderen Jahr 2020; wir durften 41 neue Mitglieder begrüßen. All die widrigen Umstände konnten der Resonanz Hölderlins nichts anhaben!

 

Für ein  gutes neues grüße ich Sie herzlich!

 

Ihr

Johann Kreuzer

Präsident

 

Manche Mitglieder erhalten mit diesem Brief das Formblatt „Einverständniserklärung zur Datenschutz-Grundverordnung“. Bitte füllen Sie es aus und schicken Sie es – gerne auch als Scan - unterschrieben an die Geschäftsstelle zurück, damit wir weiterhin Post und Mails an Sie versenden können, besten Dank!

 

RUNDBRIEF 2020

Der Präsident

im Februar 2020

 

Liebe Mitglieder,

 

das laufende Jahr steht ganz im Zeichen von Hölderlins 250. Geburtstag.

Den Auftakt bildete die Wiedereröffnung des Hölderlin-Turms – verbunden mit einem Festakt, der am 15. Februar in der Alten Aula der Universität Tübingen stattfand. Auf die Begrüßung durch den Tübinger Oberbürgermeister Palmer folgten Grußworte des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann, der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Dr. Grütters, sowie das Grußwort, das ich im Namen unserer Gesellschaft sprach, und dasjenige von Herrn Schielke seitens der Wüstenrotstiftung. Die neue Dauerausstellung im sanierten Turm stellte Herr Dr. Schmidt (DLA Marbach, Arbeitsstelle für literarische Museen) vor. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Brahms‘ „Schicksalslied“, gespielt vom Klavierduo Hayashizaki-Hagemann. Christian Reiner rezitierte „Der Gang aufs Land [Das Gasthaus]. An Landauer“ und „Die Aussicht (Der off’ne Tag …)“.

 

Europaweit wird es in diesem Jubiläumsjahr über 650 Veranstaltungen geben. Das ist ein beeindruckender Beleg für das Interesse an Hölderlin und seine Aktualität im Zusammenhang kultureller Selbstverständigung wie für die Formen, in denen das geschieht. Alle (Mitte Januar bekannten) Veranstaltungen sind in einem knapp dreihundertseitigen Programmbuch zusammengefasst, das Kurzbeschreibungen der Hölderlin-Orte enthält und Statements von verschiedenen Personen unter der Überschrift „Mein Hölderlin“. Dieses inhaltsreiche Programmbuch können Sie im Musemsshop des Literaturarchivs Marbach gegen eine Schutzgebühr von 3 € plus Versand bestellen: www.dla-marbach.de/shop oder: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar. Über http://www.hoelderlin-2020.de/ können Sie sich ebenfalls informieren.

 

Noch einmal zum ‚Turm‘. Die Anstrengungen und das Engagement dafür haben sich gelohnt: in Zusammenarbeit mit der AliM und dem Kulturamt der Stadt Tübingen ist eine Neugestaltung und Erweiterung gelungen, im Hinblick auf die ich nur herzlich einladen kann, dass Sie sich davon vor Ort selbst ein Bild machen. Der Besuch dort wird Ihnen viele Anregungen geben! Das Interesse am neugestalteten Haus zeigte auch der große Andrang, der bei der allgemeinen Eröffnung am 16. Februar herrschte. Erlauben Sie mir in diesem Zusammenhang nochmals den Hinweis, dass mit der Neukonzeption des Turms auch die Trennung von Museumsleitung und der Geschäftsführung unserer Gesellschaft einhergeht: die Leitung des Museums, das der Turm nun als Teil der Stadtmuseen ist, liegt bei Frau Dr. Potsch – nicht bei unserer Geschäftsführerin.

Wenn alles nach Plan geht, wird die Geschäftsführerin Eva Ehrenfeld im April in den Turm zurückkehren, wo zwei Räume für die Hölderlin-Gesellschaft bereitstehen und dazu unsere Bibliothek untergebracht sein wird. Dann gibt es wieder die Adresse Bursagasse 6, D-72070 Tübingen, das Postfach wird aber auch noch einige Monate als Adresse gültig sein.

 

Das nächste bedeutsame Datum in diesem Jahr ist die Eröffnung der Ausstellung „Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie“ im Deutschen Literaturarchiv Marbach. 2020 jähren sich nicht nur die 250. Geburtstage von Hölderlin, Hegel und Beethoven, es jährt sich auch der 100. Geburtstag (und 50. Todestag) von Paul Celan. Eröffnet wird die Ausstellung in Marbach mit einem Festakt am 19. März und einer Rede des Bundespräsidenten.

 

Den Festakten in Tübingen und Marbach gesellt sich dann am 20. März der „Festakt zum 250. Geburtstag Hölderlins und zur Eröffnung des Hölderlinhauses“ in Lauffen am Neckar hinzu. Hier fing alles an! – es ist das große Verdienst des Bürgermeisters von Lauffen, von Herrn Waldenberger, dass Hölderlins Geburtshaus nun als „Hölderlinhaus“ mit eigener Dauerausstellung einer der für ihn signifikanten Erinnerungsorte werden konnte.

In Lauffen wird vom 4.-7. Juni auch unsere nächste Jahrestagung zum Thema „Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“ stattfinden. Das Programm mit den Anmeldeunterlagen erhalten Sie unter der Rubrik "Jahrestagung" auf dieser Homepage.

 

Im Blick auf das Programm möchte ich an dieser Stelle nur auf zweierlei hinweisen: Es wird am Freitag, dem 5. Juni, eine Lesung des persischen Dichters SAID geben – und am folgenden Abend Gedichtvorträge von Mitgliedern und Lieder aus dem Lauffener Hölder-Musical. Hinweise dazu finden Sie in den Anmeldeunterlagen für die Jahrestagung.

 

Im zurückliegenden Jahr wurde unsere Homepage gründlich überarbeitet und präsentiert sich nun in einem völlig neuen Design. Zusammen mit dem neuen Logo haben wir damit einen zeitgemäßen Auftritt im Netz und zusätzlich eine wesentlich bedienungsfreundlichere Möglichkeit als bisher, aktuelle Inhalte einzupflegen.

Erfreulich ist die Zahl der Neueintritte in diesem besonderen Jahr; bereits 16 neue Mitglieder haben wir bisher begrüßen können.

 

Noch ein wichtiger formaler Hinweis: Im Jahr 2018 ist in Deutschland eine neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Auch Vereine sind verpflichtet, von ihren Mitgliedern das ausdrückliche Einverständnis für die Verarbeitung der persönlichen Daten, die dem Verein zur Verfügung stehen, einzuholen. Deshalb liegt diesem Schreiben ein Antwortblatt bei, das ich Sie bitte auszufüllen und an die Geschäftsführung zurückzusenden. Wenn Sie nicht einverstanden sind, dürfen wir künftig keine Post mehr an Sie versenden.

Und noch einmal die Bitte:  Um unsere ausländischen Mitglieder künftig noch schneller erreichen zu können (und auch der teilweise erheblichen Portokosten wegen), möchten wir künftig die Briefpost an internationale Adressen in der Regel durch den elektronischen Versand per Email ersetzen. Bitte lassen Sie uns im Einzelfall wissen, ob Sie weiterhin unsere Rundbriefe per Post erhalten wollen. Für die Mitglieder im Inland wird es keine Änderungen im Versand geben.

Im Programmbuch zum Jubiläumsjahr habe ich geschrieben, dass wir ihm mit Spannung, großer Freude und Neugierde entgegensehen.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gelingendes 2020!

und grüße Sie herzlich!

Ihr

Johann Kreuzer