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Montag, 23.04.2018

Der neue Texturen-Band ist erschienen!

"Alle meine Hofnungen“ – Tübingen 1788-1793

Tübingen, Universität und Evangelisches Stift bilden das räumliche Zentrum während der Studienjahre 1788-1793, in denen Hölderlin das Wissen seiner Zeit aufnahm, in schwere theologische und philosophische Zweifel gestürzt wurde, mit den Stiftgenossen (darunter Hegel und Schelling) über die Französische Revolution schwärmte und unter dem Druck der Stiftsdisziplin seufzte, zwei Magisterarbeiten schrieb, die große Reihe der ›Tübinger Hymnen‹ dichtete und in Elise LeBret, der Tochter des Universitäts-Kanzlers, problematisch verliebt war.

Der Dichterbund mit Neuffer und Magenau, die Orientierung an großen literarischen Vorbildern und die entschiedene poetische Selbständigkeit trotz deutlichen Bekenntnisses zu Schiller bestimmen sein literarisches Werk aus diesen Jahren.

Mit der genauen Charakterisierung der wissenschaftlichen, vor allem der philosophischen und theologischen Positionen von Hölderlins Lehrern und Repetenten eröffnet der Band neue Perspektiven auf die Bildungslandschaft Württembergs in dieser Zeit und auf die mannigfaltigen Kontroversen, an denen Hölderlin mit seinen Freunden teilnahm.

Band 20/1.2: Hölderlin · Texturen 1.2: »Alle meine Hofnungen« Tübingen. 1788–1793.

Von Michael Franz, Ulrich Gaier, Valérie Lawitschka. Hrsg. von der Hölderlin-Gesellschaft 2017. 638 S., 228 Abb.

29,00 € / im Abo 26,10 € (Mitgl. 23,20 € / im Abo 20,30 €)

Ihr Kontakt zu uns

Das Büro der Hölderlin-Gesellschaft ist von Montag bis Mittwoch für Sie da. Per Mail ist die Geschäftsstelle über info(at)hoelderlin-gesellschaft(dot)de zu erreichen, per Briefpost während der Schließzeit des Hölderlinturms  über die Interimsadresse

Hölderlin-Gesellschaft

Postfach 21 02 33

72025 Tübingen

Die Hölderlin-Gesellschaft

Die Hölderlin-Gesellschaft ist eine internationale literarische Gesellschaft. Ihr gehören Interessierte, Wissenschaftler und Studierende aus dem In- und Ausland an.

Sie wurde 1943 in Tübingen gegründet. In ihrer heutigen Form konstituierte sie sich 1946/47 mit dem Ziel, das Verständnis für das Werk Friedrich Hölderlins zu vertiefen und die Erforschung und Darstellung seines Werkes, seines Lebens und seiner Zeit zu fördern.

Die Hölderlin-Gesellschaft ist ein eingetragener Verein, als gemeinnützig anerkannt, mit Sitz im Hölderlinturm in Tübingen. Ihrem von den Mitgliedern gewählten Vorstand unter dem Vorsitz der Präsidentin/des Präsidenten steht ein Beirat zur Seite, in den Vertreter von Behörden und Institutionen, Wissenschaftler, Künstler und Publizisten berufen werden, die sich intensiv mit Hölderlin beschäftigen. Der Beirat wird ebenfalls von den Mitgliedern auf der alle zwei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung gewählt.

Die Hölderlin-Gesellschaft setzt sich in ihrer Arbeit vornehmlich vier Schwerpunkte:

In mehrtägigen zweijährlichen Jahresversammlungen - alternierend in Tübingen und anderen Städten - bietet sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu einem offenen Austausch zwischen Publikum, Forschern und Künstlern.

Mit ihren Publikationen -Jahrbuch und Schriftenreihe- unterstützt sie die Forschung und vermittelt deren neueste Ergebnisse.

Sie fördert die wissenschaftlichen Hölderlin-Ausgaben und hält engen Kontakt zum Hölderlin-Archiv in Stuttgart.

Im Auftrag der Universitätsstadt Tübingen verwaltet sie das Hölderlinhaus. Das Haus am Neckar ist Museum, Gedenkstätte und Forum für wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen.

Die Pflege anderer Hölderlin-Gedenkstätten gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Für weitere Informationen können Sie sich gern an unsere Geschäftsstelle wenden:

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