Leben und Zeit / Zeittafel
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Zeittafel

Zeit:

Seine Zeit:

Sein Leben:

Sein Werk:

1770Beethoven und Hegel geboren  
1770
20. März
 Johann Christian Friedrich Hölderlin wird in Lauffen am Neckar geboren.

 
1772 Tod des Vaters.
Geburt der Schwester Heinrike.
 
1774Goethe "Die Leiden des jungen Werther" erscheint.Die Mutter Hölderlins heiratet den Kammerrat Gok in Nürtingen 
1775Schelling geboren.  
1776Amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Erklärung der Menschenrechte.Lateinschule in Nürtingen.
Geburt des Halbbruders Karl Gok.
 
1779 Tod des Stiefvaters.  
1781Tod Lessings.
Kant "Kritik der reinen Vernunft".
Achim von Armin geboren.
  
1782Uraufführung der "Räuber" von Schiller.  
1783 Bekanntschaft mit Schelling in Nürtingen. 
1784 Niedere Klosterschule Denkendorf. 
1786Justinus Kerner geboren.Klosterschule Maulbronn  
1787Uhland geboren.
Heinse, "Ardinghello".
Schubart aus der Haft auf dem Hohenasperg entlassen.
  
1788 Reise an den Rhein. Eintritt ins Tübinger Stift. Dichterbund mit Rudolf Magenau und Ludwig Neuffer.

Sammlung der Maulbronner Gedichte
1789Französische Revolution Bekanntschaft mit Gotthold Friedrich Stäudlin.  
1790 Magister-Examen. Mit Hegel und Schelling gemeinsames Studium im Tübinger Stift. 
1791Schubart gestorben Reise in die Schweiz.
Besuch bei Lavater.
Erste Gedichte in Stäudlins "Musenalmanach für das Jahr 1792", darunter die Hymne "An die Freiheit" und "An die Göttin der Harmonie".
1792Frankreich wird Republik.
"La Marseillaise".
Gustav Schwab geboren.
 Weitere Gedichte in Stäudlins "Poetische Blumenlese für das Jahr 1793".
1793Schreckensherrschaft in Paris.
Tod Herzog Carl Eugens in Hohenheim.
Abschlußexamen in Tübingen.
Erste Begegnung mit Schiller in Ludwigsburg.
 
1794Beginn der Revolutionskriege. Hinrichtung Dantons und Robespierres. Ende des Terrors.
Fichte, "Wissenschaftslehre".
Hofmeisterstelle bei Charlotte von Kalb in Waltershausen/Franken, vermittelt durch Stäudlin und Schiller.
Ende 1794 Aufenthalt in Jena. Besuche bei Schiller. In Fichtes Vorlesungen. In Weimar Begegnung mit Herder und Goethe.
Überstürzte Rückkehr in die Heimat.
Freundschaft mit Christian Landauer in Stuttgart.

In Schillers "Neuer Thalia" das "Fragment von Hyperion", die Gedichte "Griechenland", "Das Schiksaal" u.a.
1796Freitod Stäudlins in der Ill in Straßburg. Im Januar Antritt der Hofmeisterstelle im Hause Gontard in Frankfurt/Main. Flucht mit der Familie nach Kassel. Begegnung mit Wilhelm Heinse.Gedichte in Schillers "Musenalmanach".
1797Schelling, "Ideen zu einer Philosophie der Natur". Besuch bei Goethe in Frankfurt. "Der Wanderer" und "Die Eichbäume" in Schillers "Horen". Der erste Band des "Hyperions" erscheint bei Cotta.
1798 Trennung vom Hause Gontard.
Aufenthalt in Homburg. Freundschaft mit Isaak von Sinclair und Casimir Ulrich Böhlendorff. Mit Sinclair beim Rastatter Kongreß.
Gedichte in Schillers "Musenalmanach".
1799Napoleon Bonaparte wird Erster Konsul. Arbeit am "Empedokles". Plan zu einem Journal "Iduna". Der zweite Band des "Hyperion" erscheint. In den folgenden Jahren erscheinen Gedichte verstreut in Taschenbüchern und Almanachen.
1800Novalis, "Hymnen an die Nacht". Im Juni Rückkehr nach Nürtingen.
Dann Erzieher bei Landauer in Stuttgart.
Die Oden "Der Nekar", "Lebenslauf", "Rückkehr in die Heimat" und die Elegien "Stutgard" und "Brod und Wein" entstehen.
1801Friede von Lunéville zwischen Österreich und Frankreich. Von Januar bis April Hofmeisterstelle im Hause Gonzenbach in Hauptwil/Schweiz.
Rückkehr nach Nürtingen.
Im Dezember zu Fuß nach Bordeaux zur Übernahme einer Hofmeisterstelle im Haus des Konsuls Meyer.

 
1802 Ankunft am 28. Januar in Bordeaux.
Plötzliche Abreise im Mai.
Susette Gontard stirbt am 22. Juni in Frankfurt/Main.
Ankunft Ende Juni in Stuttgart in zerrüttetem Zustand. Nürtingen. Mit Sinclair zum Reichstag nach Regensburg.
"Patmos", "Der Einzige", "Andenken", "Mnemosyne" entstehen.
1803Tod von Herder, Klopstock, Heinse. Aufenthalt in Nürtingen.
Besuch bei Schelling in Murrhardt.
 
1804Napoleon I., Kaiser von Frankreich.
Kant gestorben.
Mörike und Waiblinger geboren.
Mit Sinclair nach Homburg. Ernennung zum "Hofbibliothekar" des Landgrafen von Homburg. Die "Trauerspiele des Sophokles" erscheinen bei Wilmans. Gedichte in Wilmans "Taschenbuch für das Jahr 1805", darunter "Hälfte des Lebens" und "Der Winkel von Hahrdt".
1805Tod Schillers. Hochverratsprozeß gegen Sinclair.
Verschlimmerung von Hölderlins Zustand.
 
1806Ende des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation". Durch die Rheinbundakte geht die Landgrafschaft Hessen-Homburg im neuen Großherzogtum Hessen-Darmstadt auf. Hölderlin wird im September nach Tübingen ins Autenriethsche Klinikum gebracht. Gedichte in Seckendorfs "Musenalmanach 1807": "Die Herbstfeier" ("Stutgard"), "Die Wanderung" und "Die Nacht" (1. Strophe von "Brod und Wein").
1807Fichte, "Reden an die deutsche Nation".
Hegel, "Phänomenologie des Geistes".
Der Schreinermeister Ernst Zimmer nimmt Hölderlin auf.
Besucher in den folgenden Jahren:
Justinus Kerner, August Varnhaben von Ense, Ludwig Uhland, Wilhelm Waiblinger, Eduard Mörike, Friedrich T. Vischer, Johann G. Fischer, Christoph Theodor Schwab, u.a.

Weitere Gedichte in Seckendorfs "Musenalmanach 1808": "Patmos", "Der Rhein" und "Andenken".
1811Kerner, "Reiseschatten".   
1814Wiener Kongreß.   
1815Sinclair in Wien gestorben.  
1821Freiheitskrieg der Griechen. Tod Napoleons auf St. Helena.   
1822  Zweite Auflage des "Hyperion".
1826  Uhland und Gustav Schwab geben die "Gedichte" bei Cotta heraus.
1828 Hölderlins Mutter stirbt in Nürtingen.  
1830Waiblinger in Rom gestorben.  
1831Hegel und Arnim gestorben.
Waiblinger, "Friedrich Hölderlin's Leben, Dichtung und Wahnsinn".
  
1832Tod Goethes.
Mörike, "Maler Nolten".
  
1838 Tod von Ernst Zimmer. Seine Tochter Lotte pflegt Hölderlin weiter.  
1840Bettina von Arnim, "Die Günderode".  
1842Schelling, "Philosophie der Mythologie und Offenbarung".   
1843 Hölderlin stirbt am 7. Juni im Alter von 73 Jahren.
Beerdigung am 10. Juni in Tübingen.
Zweite Auflage der "Gedichte".
1846  "Friedrich Hölderlin's sämmtliche Werke" in zwei Bänden bei Cotta, hrsg. von Christoph Theodor Schwab.