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Donnerstag, 27. November 2014, 20.15 Uhr, Hölderlinturm

"Lebenskunst in finsteren Zeiten - der junge Bertold Brecht" 

Jan Knopf, Leiter der Arbeitsstelle Bertold Brecht

"Berlin ist wie eine scharfe Säure, alles ist viel zu neu, das Auge wird müde vom Übermaß an Intensität", so urteilte Fernand Léger, als er 1927 von Paris aus in die deutsche Metropole kam. Auch der junge Brecht war aktiv dabei. Er schrieb 1926 mit "Mann ist Mann" das Schlüsselstück der Zeit über die Austauschbarkeit des Menschen in der industriellen Massengesellschaft: "Nicht schlecht ist die Welt / Sondern / Voll". Und er krönte 1928 sein Werk mit der "Dreigroschenoper", die ihn und seinen Komponisten Kurt Weill schlagartig zu Weltstars machte. Der Verlust, den die Nazis in Kultur und Geschichte schlugen, war immens, wurde bis heute nicht wieder eingeholt und markiert noch immer eine Lücke im kollektiven Gedächtnis.

Jan Knopf stellt in seinen Erzählungen, die sich an seiner Biografie "Bertold Brecht Lebenskunst in finsteren Zeiten" orientieren, ein anschauliches Bild einer Hochzeit deutscher Kultur vor. 

Eintritt frei

Freitag, 5. Dezember 2014, 19.00 Uhr im Hölderlinturm

Hölderlin auf Kanakisch

Eine Performance von Schülern aus Mainz

Seit Schuljahresbeginn befasst sich eine Schülergruppe des Philosophischen Kolloquiums der Berufsbildenden Schule 3 in Mainz unter Anleitung ihres Lehrers Michael Pein mit Texten Friedrich Hölderlins.

Unlesbar? Unverständlich? Unübersetzbar? Von wegen! Alles eine Sache der Übersetzung!

Die Schüler übersetzen "ihren Hölderlin" auf Kanakisch, reisen aus Mainz an, um an der Wirkungsstätte des Dichters ihre Texttransformationen lebendig werden zu lassen eine literarische Abenteuerreise, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Eintritt frei, Spenden erbeten.