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Freitag, 31.10.2014

Tübingen

Studium 1788-1793

Evangelisches Stift in Tübingen
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Evangelisches Stift in Tübingen
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Zusammen mit Hegel und Schelling studierte Hölderlin von 1788 bis 1793 Theologie am Evangelischen Stift, der wichtigsten Ausbildungsstätte Württembergs für protestantische Pfarrer.

Psychatrische Klinik 1806

Hölderlin wird wegen zunehmender "Verwirrung" im September nach Tübingen ins Universitätsklinikum (Autenriethsches Klinikum) gebracht.

Turmzeit 1807-1843

Hölderlinturm
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Hölderlinturm
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Die Schreinerfamilie Zimmer nimmt Hölderlin in ihr Haus am Neckar, dem heutigen Hölderlinturm, auf. Nach dem Tod des Schreinermeisters Ernst Friedrich Zimmer 1838 wird Hölderlin von dessen Tochter Lotte weiter gepflegt.
Besucher in den Turmjahren:
Justinus Kerner, August Varnhaben von Ense, Ludwig Uhland, Wilhelm Waiblinger, Eduard Mörike, Friedrich T. Vischer, Johann G. Fischer, Christoph Theodor Schwab, u.a.

Über der Schreinerwerkstatt im Erdgeschoss wohnte Hölderlin bis zu seinem Tod. Heute beherbergt der Hölderlinturm das Hölderlin-Museum und ist Sitz der Hölderlin-Gesellschaft.

1843

Hölderlins Grab
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Hölderlins Grab
(Infrarot-Foto: Sven Kalbhenn)

Hölderlin stirbt in Tübingen am 7. Juni im Alter von 73 Jahren.
Beerdigung am 10. Juni auf dem Stadtfriedhof Tübingen.